Berichte und Auszeichnungen

Der Feinschmecker

Wir freuen uns sehr, daß wir vom Magazin DER FEINSCHMECKER 2016/2017 als eine der besten Restaurant-Adressen Deutschlands und als eines der 15 besten Restaurants Hamburgs ausgezeichnet wurden.

Finest Address
Übrigens finden Sie uns auch unter www.finest-address.eu

Ehrung in der Heimat
Jesús A. Díaz Sindín wurde im Mai 2005 vom Bürgermeister von Portomarín für sein Engagement für sein Heimatdorf im Ausland zum „Caballero del Aguardiente“ ernannt.

Chaîne des Rôtisseurs
Seit 2007 gehört das Restaurante PORTOMARIN der Chaîne des Rôtisseurs, Baillage de Hambourg, an. Jesús A. Díaz Sindín erhielt den Titel „Maître Restaurateur“ und wurde am 04. Sept. 2010 während des Grand Chapitre auf dem Hamburger Süllberg inthronisiert.

Bücher
In guten Buchhandlungen erhältlich

  • „Trends und Lifestyle Hamburg“ (Umschau Verlag)
  • „Hamburg- Deutschlands Lifestyle-Metropole im Norden (Klocke-Verlag)
  • „Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Hamburg und das Alte Land“ (Umschau-Verlag)

Restaurant-Guides

  • Der FEINSCHMECKER Reisetipps – Deutschlands beste AUSLÄNDISCHE RESTAURANTS 2017
  • Der FEINSCHMECKER Guide 2002 bis 2016:“Die besten Restaurants in Deutschland.“
  • Wir sind empfohlen im DER FEINSCHMECKER City Guide Hamburg 2015/2016
  • Der Rote Michelin Guide 2002 bis 2016
  • Aral Schlemmer Atlas 2003 bis 2016
  • Der Varta-Führer 2002 bis 2016
  • ELLE Bistro Jahresguide 2002 bis 2006 (der Guide wurde danach eingestellt)
  • „Hamburg von 7 bis 7“ Jubiläumsausgabe
  • Hamburg: „Wo Köche essen gehen“
  • Der Feinschmecker/ Sonderheft „Spanien kulinarisch“ 2004:
    Bestes spanisches Restaurant Deuschlands mit der Bewertung „FF“
  • Hamburg „Die 100 besten Restaurants“ (beide Ausgaben)
  • Überblick „Ausgehen in Hamburg“ 2006 bis 2010: Rang 1 der Iberischen Restaurants
  • PRINZ TOP GUIDE: Sieger „Iberisch“ 2005 bis 2009 (Gourmet Tipp), 2012 und 2013
  • Marcellino’s 2008 und 2009: TOP 10 Spanischer Wein, Rang 1
  • Marco Polo Hamburg für Hamburger: „Highlight“
  • Marcellino’s Restaurant Guide Hamburg 2011: Premium Top 10, 2. Platz und „Hot Place“
  • SZENE Essen + Trinken: Weinkarten-Testsieger „Iberien“ 2011/2012
  • SZENE Essen + Trinken: Weinkarten-Testsieger „Iberien“ 2013/2014
  • SZENE Essen + Trinken: Testsieger „Iberien“ 2015/2016
  • SZENE Essen + Trinken: Testsieger „Iberien“ 2017/2018

Die Presse über uns:

Auch, wenn es problemlos dort hinpassen würde: Das PORTOMARIN befindet sich nicht im Madrider Nobel-Stadtteil Recoletos, sondern mitten in Winterhude. Das günstig kalkulierte Degustationsmenü mit fünf Gängen (55 Euro) klingt unschlagbar. Wir halten uns zunächst an den feinperligen Cava (6,50 Euro pro Glas). Dazu hausgemachte Brötchen mit kräftiger Alioli und Oliven. Dann zwei furiose Vorspeisen: eine peruanisch angehauchte Gemüse-Timbale mit gebratenen Sardinen und eine Kombination aus wilden Garnelen und wildem Tintenfisch im intensiven Meeresfrüchtesud. Die konsequent puristische Rote-Beete-Suppe wird aus der Kanne direkt in die mit Kräutercroutons und Ziegenkäse präparierten Teller geschüttet. Als Fischgang dann leicht glasig gegrillter Skrei mit zwei komplementären Saucen: tiefschwarzer Tintenfisch-Linsen-Sud und Tomatencoulis. Inhaberin Patricia Pérez y Hilker rät uns zu einer Flasche Xestal (34 Euro) aus der nordspanischen Heimat ihres Mannes. Der dekantierte Rotwein hat seine Komplexität zum Fleischgang perfekt entfaltet. Bauch und Rücken vom freilaufenden Duroc und Bellota Schwein mit säuerlich-frischem Dreierlei vom Apfel strafen jeden Lügen, der behauptet, man müsse Schweinefleisch wegen Überzüchtung meiden. Als Beilagen schmecken uns der angeschwitzte Spitzkohl und die Ofenkartoffeln mit zwei hausgemachten Mojo-Saucen. Beim Dessert gibt es keine Schwächen: Karamellflan und zwei luftige Karottenküchlein mit Sauce von weißer Schokolade. Die feine spanische Küche wird im PORTOMARIN unaufgeregt und mit leidenschaftlicher Lust am Genuss zelebriert.

(SZENE Essen + Trinken Spezial 2017/2018)

 

Moderne spanische Gerichte in charmantem Wohlfühlambiente haben dem kleinen Restaurant mit den roten Wänden eine treue Anhängerschar beschert. Erstklassige Produktqualität ist hier selbstverständlich, Jesús A. Díaz Sindín kommt aus Galicien und weiß, was gut ist. Der Weiße Heilbutt wird sanft gegrillt und mit Apfelspalten in Apfel-Cidre-Sauce angerichtet, die Garnelen aus Wildfang sind topfrisch und knackig und kommen mit Artischocken und Fenchel auf den Teller. Es gibt gute Tapas und excellenten Ibérico-Schinken. Spanische Weine in großer Auswahl, darunter immer überraschende Entdeckungen.

(Der Feinschmecker – Deutschlands beste AUSLÄNDISCHE RESTAURANTS 2017)

 

Ihre Version der modernen spanischen Küche bieten Patricia Pérez y Hilker und Jesús A. Díaz Sindín im kleinen Restaurant mit den roten Wänden. Der Weiße Heilbutt wird sanft gegrillt mit Apfelspalten und Apfel-Cidre-Sauce serviert, vom Lava-Grill kommen auch Filet und Rücken vom Duroc-Schwein, noch leicht rosa, auf den Tisch, dazu kanarische Kartoffeln und Rosmarin-Honig-Sauce. Knackig die gegrillten Garnelen aus Wildfang mit Artischocken und Fenchel. Selbstverständlich gibt es im PORTOMARIN Tapas und ganz excellenten Ibérico Schinken. Weinliebhaber sollten die Gastgeber unbedingt nach ihren neuesten Entdeckungen in Spanien fragen, die Karte listet bereits mehr als 230 Weine.

(Der Feinschmecker -Die 500 besten Restaurants in Deutschlands 2016/2017)

 

In ihrem kleinen, charmanten Restaurant mit den roten Wänden haben Jesús A. Díaz Sindín und seine Frau Patricia immer wieder besondere Überraschungen im Angebot, etwa die köstlichen feinen roten Carabinero-Garnelen, aus denen die Küche ein herrlich frisches Carpaccio mit Limetten-Ingwer-Olivenöl-Vinaigrette macht. Natürlich gibt es hier auch Tapas (immer eine gute Wahl: Jamón Ibérico de Bellota), aber die modernen spanischen Gerichte sind besonders zu empfehlen – etwa Jacobsmuscheln in Weißwein-Safran-Sauce oder die gegrillten Seeteufelmedaillons mit Honig-Lavendelblüten-Butter. Zwei Menüs mit sehr gastfreundlichem Preis-Leistungsverhältnis. Die Weinkarte (220 Positionen) führt nicht nur Spaniens etablierte Spitzenweine, sondern auch Entdeckungen. Sehr freundlicher und zugewandter Service.

(Der Feinschmecker – Die 500 besten Restaurants in Deutschlands 2015/2016)

 

Die hausgebackenen warmen Brötchen zu bestem Olivenöl sind so gut, daß wir immer versucht sind, noch ein zweites zu nehmen. Dabei wäre es ein Jammer, wenn man danach nicht möglichst viel von der geschmackvollen, modernen spanischen Küche probieren könnte, die die Gastgeber Jesús A. Díaz Sindín und seine Frau Patricia  im imtim-behaglichen Restaurant mit roten Wänden seit 14 Jahren anbieten. Wir empfehlen unbedingt den wunderbaren per Hand von der Keule geschnittenen Ibérico-Schinken als Auftakt, danach gibt es Klassiker wie gegrilltes Filet vom Loup de Mer mit Zitronenessenz und Honig-Lavendelblüten-Butter, Tagesempfehlungen und zwei Menüs (etwa gegrilltes Makrelenfilet mit Julienne vom Frühlingsgemüse und Rosenwasservinaigrette); alles läßt sich individuell kombinieren. Über 200 spanische Weine, darunter viele Entdeckungen. Sehr netter Service.

(Der Feinschmecker – Die besten Restaurants 2014/15)

 

Ein schönes, gepflegtes spanisches Restaurant – davon gibt es nicht viele hierzulande. Jesús Díaz Sindín und seine Frau Patricia empfangen im ochsenblutrot gestrichenen, anheimelnden Lokal, an den Wänden jede Menge Fotos aus Portomarin am Mino, der galicischen Heimat von Jesús. Auch die Speisenkarte verrät, dass er aus einer für Fisch und Meeresfrüchte berühmten Region stammt: Chipirones, die kleinen Tintenfischchen, kommen sehr zart auf den Teller, begleitet von Petersilienöl mit Kapern. Ob Zander oder Heilbutt, der Fisch ist bestens gegart und hat allerlei Saucen als Begleitung. Wir können auch Garnelen aus dem Ofen empfehlen. Fleischfans raten wir zu einem Teller vom sensationellen dunkelroten Bellota-Schinken, der so schön süßlich und nach Nüssen schmeckt. Die Gastgeber sind kompetente Botschafter für die besten Weine Spaniens, die Auswahl ist stattlich.

(Der Feinschmecker 2014)

 

WELT am SONNTAG, 13. Januar 2013 „Gourmet Spitzen“ von Dieter Braatz

LA FINA-Steak mit Kalbsglace

Er kann auch kochen! Bisher war uns Jesús A. Díaz Sindín im Portomarin als charmanter Gastgeber und kenntnisreicher Sommelier spanischer Weine vertraut. Bei unserem aktuellen Besuch aber steht der Patron übergangsweise selbst in der Küche. Und das Ergebnis – soviel sei vorweggenommen – ist á la bonne heure! Seit zwölf Jahren bieten Jesús Díaz Sindín und seine deutsche Frau Patricia in ihrem kleinen Lokal in Winterhude feine klassische und innovative spanische Küche in stimmungsvollem Ambiente. Zwischen den roten Wänden sind die weiß eingedeckten Tische so geschickt gestellt, daß selbst bei ausgebuchtem Restaurant eine angenehm entspannte und fast intime Atmosphäre gewahrt bleibt. Dafür sorgt nicht zuletzt der umsichtige Service von Patricia Pérez y Hilker und ihren jungen Damen. Und im gemischten Publikum sitzen viele jüngere Gäste. Beim Cava Brut Nature studieren wir das Angebot der Küche: à la carte wird gut ein dutzend Gerichte empfohlen – Starter wie die Tapas-Variation für zwei und Jacobsmuscheln mit Albarino-Safran-Sauce sowie Hauptgänge wie Filets vom Loup de Mer mit Honig-Lavendelblüten-Butter und Kalbsrücken mit Pilzen.Daneben empfiehlt der Patron zwei Speisenfolgen: das „Jacobsweg-Menü“ und das „Genießer-Menü“. Aber alles kann variiert und zu individuellen Menüs zusammengestellt werden. Zur Einstimmung auf unsere Menüs kommen ein Schälchen mit Oliven, ein Töpfchen mit leckerer Alioli, ein vorzügliches Olivenöl und ein größeres hausgemachtes Brötchen auf den Tisch. Danach startet meine Frau mit einem Teller frischer Marktsalate, angemacht mit Tomaten-Vinaigrette und Basilikum. Dazu passen ein paar Scheiben luftgetrockneter Rinderschinken (Cecina de León) ebenso wie die absolut köstliche flambierte Ziegenkäse-Terrine (mit Rosmarin-Ziegenfrischkäse von Quesería Montesino in Murcia). Es folgt ein geschmackstiefes Steckrübensüppchen mit mallorquinischer Sobrasada-Wurst und Majoran-Olivenöl. Der Höhepunkt danach: ein perfekt gegartes Filet vom Angeldorsch „a la plancha“ (also vom Grill) mit Bio-Kräutersaitlingen aus der Pfanne, einem kräftigen Verdejo-Weißweinsud und einer lila Oliven-Tapenade.Für solche Genüsse zahlt man 37 Euro. Meine Menüfolge beginnt mit einem Teller dünn gescheibelten Ibérico-Schinkens aus der Eichelmast, per Hand direkt von der Keule geschnitten. Diesen würzigen luftgetrockneten Schinken geniesse ich am liebsten „natur“, also ohne Beilagen, nur mit einem Stück von dem hausgemachten Portomarin-Brötchen. Als Zwischengericht habe ich mir pikant gewürzte Tuben von Baby-Calamares aus Wildfang ausgesucht, perfekt gegrillt und fast zart in der Konsistenz. Mein Hauptgang ist bestens gereiftes LA FINA-Steak aus Uruguay – auf meinen Wunsch exakt medium rare gegart. Als passende, weil harmonische Begleitung serviert die Küche eine 36 Stunden zubereitete Kalbsglace und eine Mandelbéchamel. Dazu gibt es Wirsing à la crème, Schwarzwurzelgemüse und schmackhafte Kartoffeln (Drillinge). Während meine Frau zum Abschluß mit einem Espresse zufrieden ist, gönne ich mir noch ein Dessert: eine nicht zu süße Cáfé-Mousse mit Coulis von galicischem Café-Trester und einigen marinierten Orangen-Filets. Die Weinwahl zum Menü ist nicht einfach: Jesús A. Díaz Sindín hat rund 220 spanische Weine aus diversen Anbaugebieten im Keller – und zusätzlich noch etliche Raritäten. Denn er bietet Weine, Spirituosen und Delikatessen aus Spanien über seinen Handel „PORTOMARIN del Vino“ auch außer Haus an. Wir sind an diesem Abend mit dem frischen, durchaus kräftigen 2011er Arindo, einem Verdejo aus der D.O. Rueda, zu unseren Speisenfolgen bestens bedient. Fazit: Die Atmosphäre stimmt, der Service, die Qualität der Produkte und die Zubereitung auch.
Was soll man von einem Abend im Restaurant mehr erwarten? Und lobenswert, ehe ich es vergesse, ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

(WELT am SONNTAG, „Gourmet Spitzen“ von Dieter Braatz am 13. Januar 2013)

Manchmal ist ein Vergleich ganz hilfreich. Die Weine im Portomarin sind vergleichbar mit dem Spieler-Kader des FC Bayern München. Überragend und mit großer Klasse spielen beide schon seit Jahren auf höchstem Niveau. Es treten zwar immer wieder starke Mitbewerber auf, aber bezogen auf Kreativität, Qualität und Individualität sind für mich beide speziell in dieser Saison unschlagbar. Das ist auch einer der Gründe, warum die Weinkarte dieses Restaurants zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahre als Testsieger ausgerufen wird.

(SZENE Essen Trinken, Weinkarten-Testsieger „Iberien“ 2013/ 2014)

Hier stimmt wirklich alles! Schon bei der Bestellung referiert Patricia Pérez y Hilker so anschaulich aus dem Angebot, daß sich Verzweiflung breit macht: was sollen wir wählen? Sowohl die gemischten Tapas sind ein Gedicht, als auch das argentinische Rinderfilet mit Gänsestopfleber auf Zitrusfruch-Portwein-Reduktion. Beleg der innovativen und inspirierten Küche, die das Portomarin von allen abhebt, ist das gegrillte Lammfilet mit feiner Marzipan-Sauce und Thymian-Jus. Das Weinregal säumt imposant den Weg zu den Toiletten und gibt einiges her. Feinschmecker kommen hier voll auf ihre Kosten.

(PRINZ Top Guide 2013)

Wow! Eine der besten spanischen Weinkarten Deutschlands, was die strenge Auslese und exzellente Qualität der Bodegas betrifft. Jesús A. Díaz Sindín vom Portomarin hat ein großartiges Gespür für die Weinbedürfnisse seiner Gäste! Mit viel Charisma und entspannter Kompetenz präsentiert er seine Weine, die sich allesamt durch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und spielerische Grandezza auszeichnen. Durch sein geniales Netzwerk ist er immer am Puls der spanischen Weinszene. Glückwunsch zu so viel gelebter Weinleidenschaft!

(SZENE Essen Trinken, Weinkarten-Testsieger „Iberien“ 2011/ 2012)

Hektik und Lärm sind in der umsorgenden Atmosphäre des Portomarin nicht anzutreffen. Dafür ist der Service immer da, nie störend, persönlich zugewandt und vor allem kompetent. Bei der enormen Auswahl an Weinen empfiehlt man uns ohne Fachsimpelei einen Rioja. Wir beginnen mit einer gediegenen Vorspeisenplatte (Tapas Portomarin 18,50) mit sechs Varianten, aber ohne große Überraschungen. Dafür war der Klassiker Alioli im Geschmack unübertrefflich! Ich entscheide mich für das Lammfilet in feiner Marzipansauce (18,75) und genieße, wie das äußerst zarte Fleisch langsam am Gaumen zergeht. Es fällt mir schwer, kein weiteres Brot zu ordern, um die gesamte Marzipansauce aufzudippen. Meine Begleitung wählt die Tranchen vom gegrillten Zander mit Garnelen in Hibiskus-Salz (17,50) und erhält einen kross gebratenen perfekt zubereiteten Fisch. So viel Gutes braucht keine Worte. Als Dessert kommt karamellisierter Milchreis an Rhabarber-Kompott für die Dame und für mich eine Mandeltarte mit PX-Sherry und Vanille-Eis. Großes Kino kommt auch ohne Specialeffects aus, wenn der Inhalt stimmt! Für wichtige Abende der perfekte Ort, wo hanseatische Kühle und spanisches Feuer zusammenfinden.

(SZENE Essen Trinken, 2011/ 2012)

Südländisch schlemmen. Die Datteln in Bacon mit Mandelkernen gibt’s bei jedem Tapas-Mann, aber hier ist die Qualität zehnmal besser. Fantastische Filets von der Dorade Royal mit Orangen-Ingwer-Sauce, Soja-Reduktion und argentinisches Rinderfilet, Gänsestopfleber mit Zitrusfrucht-Portwein-Sauce, Zimt begeistern spanien-skeptische Gourmets. Solvente Anwohner verlassen sich blind auf die Tagesempfehlung und genießen die feine Weinauswahl – 230 Weine, 30 offene. Die Bedienung: freundlich, individuell. Sowohl die tolle Terrasse, als auch Innenraum mit roten Wänden und fröhlich-entspannter Atmosphäre sind oft ausgebucht.

(Marcellino’s Restaurant Report 2011, „Premium Top 10“ und „Hot Place“)

Spanische Küche auf höchstem Niveau. Auf den Tisch kommen vorwiegend Klassiker, ab und zu auch exotisch kombiniert, wie etwa beim gegrillten Lammfilet mit feiner Marzipan-Sauce. Fleisch und Fisch sind exzellent, das Gemüse ist auf den Punkt gegart, die Vorspeisen sind ein Genuss, die Desserts schmecken himmlisch. Eine Vielzahl ausgesuchter Weine rundet das kulinarische Angebot ab. Das alles in einem Ambiente, das durch ein warmes Rot gleichzeitig edel und gemütlich wirkt.

(Marco Polo Hamburg, 2010)

Viva España! Der zur ausgezeichneten Tranche vom gegrillten Zander mit Garnelen, mallorquinischem Hibiskussalz und frischen Kräutern empfohlene Weißwein rundet das Essen hervorragend ab. Auch bei in Sherry und Schalotten geschmorten frischen Kalbsnierchen und argentinischem Rinderfilet und Gänsestopfleber mit Zitrusfrucht-Portwein-Sauce mit Zimt rät die freundliche und zuvorkommende Bedienung zum Passenden aus 230 Weinen (30 offen). Drinnen zwischen roten Wänden oder draußen auf der belebten Terrasse oft alles ausgebucht, denn Nachbarn und Romantiker von außerhalb reservieren hier sehr gern. Fazit? Einfach klasse!

(Marcellino’s Hamburg, 2010)

Am liebsten hätte ich die Jacobsmuscheln in Albariño-Safran-Sauce noch ein zweites Mal bestellt und auf den Hauptgang verzichtet, doch auch die Dorade Royale mit Orangen-Ingwer-Sauce klingt so verlockend, daß ich sie nicht ausschlagen kann. In kleinen Filets wird sie serviert, zu meiner Überraschung mit einer kräftig-würzigen Soja-Reduktion. Jesús A. Díaz Sindín und seine Frau Patricia Pérez y Hilker sind Meister ihres Fachs. Das Paar kocht mit besonderer Rafinesse und so ist es kein Wunder, daß die Kunde von ihrem großartigen Restaurant sich in der ganzen Stadt herumgesprochen hat. Seinen fabelhaften Ruf verdankt es aber nicht nur den feinen Speisen, wie der zarten, rosigen Barbarie-Entenbrust , sondern auch dem herzlichen und qualifizierten Service. Die Tische des Lokals sind klassisch weiß eingedeckt, seine Wände in warmem Rot gestrichen und mit alten Schwarzweißfotos behängt. Sie erzählen die Geschichte des anderthalb Jahrtausende alten galicischen Dorfes Portomarín, in dem Sindín aufgewachsen ist. Die andere große Leidenschft des Chefs verrät die hauseigene Bodega, in der 1.200 Flaschen lagern.

(PRINZ Top Guide, 2010)

Was haben wir uns auf den Abend gefreut: ein Restaurant zu testen, das uns von allen Seiten empfohlen wurde – was für ein Vergnügen! Im PORTOMARIN in der Dorotheenstrasse zwischen roten Wänden an einem der klassisch eingedeckten Tische Platz genommen, drehen wir den Spieiß um und machen den Empfohlenen zum Empfehler: Welcher Wein passt zur Hauptspeise und welcher Salat wiederum zum Wein? Als hätte er schon in Kindheitstagen in seinem galicischen Heimatdorf Portomarin nie etwas anderes getan, zaubert Jesús A. Díaz Sindín ein unglaubliches Menü auf unseren Tisch, dessen Gänge aufeinander aufbauen wie die vier Akte von Bizets „Carmen“. Schon das katalanische Olivenöl zum Brot, vom liebenswürdigen Chef persönlich auf die Teller geträufelt, kommt einer kulinarischen Sensation gleich. Auf den Salat mit Haselnüssen und knuspriger Entenbrust gehört die Himbeervinaigrette wie das Tüpfelchen auf das i. Dazu eine Empfehlung aus Jesús‘ 1200 Flaschen zählender „Weinstrasse“: ein extrem beeriger Rioja von 2004, den Jesús und seine Frau Patricia Pérez Hilker selber gern trinken, soll für uns ebenfalls der Richtige sein. Löffelvanille mit Himbeeren läßt die lukullische Oper ausklingen. „Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz“, pflegte Wilhelm Busch zu sagen. Er muß damit den Patron des PORTOMARIN gemeint hben.

(PRINZ Top Guide, 2009, „Gourmet-Tipp“)

Vinophiles Schlaraffenland im Portomarín

Neulich bei einem Diner Maison der Chaine des Rotisseurs, einer weltweiten Vereinigung von Gourmets und Profis der Gastronomie im Portomarin war ich derart begeistert, daß ich Ihnen davon berichten möchte. Jesús Diaz Sindin führt mit seiner reizenden Frau Patricia seit 2000 das Portomarin – ein Kleinod an liebevoller Einrichtung und Wärme mit einer eigenen Weinstrasse auf dem Weg zu den Erfrischungsräumen. Die authentischen, liebevollen Persönlichkeiten prägen den Service und die Küche. Zu Recht wird es von vielen Stadt-Führern zum besten Spanier der Stadt gekürt. Jesús Diaz, weit über die Grenzen Hamburgs bekannt ob seiner Kenntnisse der iberischen Weine, findet immer herausragende Speise-Begleiter, welche zumeist von unbekannten Erzeugern und Regionen stammen. Jesus lebt und atmet Wein mit einer Leidenschaft, die seinesgleichen sucht und das mit einer Treffsicherheit, die mich als gestandenen Sommelier lernen läßt. Der leidenschaftliche Maitre erklärt und beschreibt seine Auswahl und bringt uns die Kultur Spaniens, ja gar die Sonne, an den Tisch. Zum Seeteufel reichte Jesús den für mich eindrucksvollsten Wein: einen 2006er Protos Verdejo aus Rueda. Das Weingut ist weltbekannt für seine ausdrucksvollen Rotweine – dies ist nun der erste Weißwein des Gutes und er hat eine würzige Kraft, eine brilliante Farbe mit grünen Reflexen und liegt schon in meinem heimischen Keller. Neue Trends sind daher im Portomarin kein Fremdwort. Die weiteren Weine finden keine Erwähnung, da diese extra für diesen Abend geöffnet wurden, ganz in der Tradition, daß Jesús für jeden seiner Gäste spezielle Flaschen öffnet. Die offizielle Weinkarte enthält nur eine knappe Auswahl der Schätze des Kellers. Wein wird im Portomarin nach der Persönlichkeit des Gastes in Kombination mit den Speisen ausgesucht. Als Schlussbemerkung sei noch erwähnt, daß das Portomarin preislich auf dem Teppich geblieben ist. So wird z.B. das Monatsmenü mit 4 Gängen für €36,-angeboten und der oben angeführte Protos Verdejo für €19,- pro Flasche. In diesem Sinne auf bald im Portomarin.

(Hamburg Führer 06/2008 aus „Tipps für Gourmets“ von Restaurantleiter und Chefsommelier Hagen Hoppenstedt)

Portomarín heißt das kleine Dorf in Galizien, in dem Inhaber Jesús A. Díaz Sindín aufgewachsen ist. Seit sieben Jahren bietet er mit seiner Frau Patricia feinste spanische Speisen in Winterhude an. Neben den monatlich wechselnden Menüs gibt es tägliche Empfehlungen wie das hervorragende argentinische Rinderfilet und Gäsestopfleber in Zitrusfrucht-Portwein-Sauce. Meine Begleiterin fand Erleuchtung im Jacobsweg-Menü, das sich aus Jacobsmuscheln mit Gambas, Rumpsteak und karamellisiertem Milchreis zusammensetzte.

(PRINZ Top Guide 2008)

Ein Rendevouz, wie es schöner nicht sein kann: Schon am Eingang empfängt uns Jesús A. Díaz Sindín derart freundlich, als wären wir die einzigen Gäste. Er ist Inhaber und gute Seele dieses Kleinodes in Winterhude, das er seit sechs Jahren erfolgreich führt. Am Platz schenkt uns seine charmante Frau, Patricia Pérez Hilker, einen Verdejo aus Rueda ein, den sie nach unseren Speisewünschen ausgesucht hat. Dann kommt auch schon die Vorspeise, Jesús stadtbekannter andalusischer Pata Negra-Schinken und anschließend Seeteufel-Medaillons mit Venusmuscheln nach mediterraner Art und ein argentinisches Rinderfilet in Portweinsoße mit g erösteten Pinienkernen. Glückselig füttern wir uns gegenseitig mit den Köstlichkeiten. Längst sind wir abgetaucht in die Gefilde Galiziens im nordwestlichen Spanien und erreichen den Höhepunkt des Abend mit einem Duo von der Valrhona-Schokolade: halb gefrorene weiße und zartbittere Schokolade auf Himbeer-Coulis.

(„Testsieger Iberisch“, PRINZ Top Guide 2007)

Leben und Essen wie Gott in Frankreich? Nein, Spanien heißt meine neue Leidenschafft! Mit dem PORTOMARIN macht Jesús Díaz Sindín seinem gleichnamigen Heimatdorf eine Liebeserklärung. Ziegenkäse im Schinkenmantel, Entenkotelett in einer Soße aus Blaubeeren und gegrilltes Lammfilet mit Marzipansoße überzeugen leichterhand von den iberischen Kochqualitäten. Während spanische Liebeslieder erklingen, erzählen die Fotografien an den Wänden von dem galizischen Dorf. Der 1200 Flaschen zählende Bestand der „Weinstraße“ läßt indes die Vielfalt der Weine südlich der Pyrenäen erahnen, von der wir nur einen Bruchteil testen können. Schon an diesem Abend wissen wir, daß die Redewendung von Frankreich so nicht stimmt.

(„Testsieger Iberisch“, PRINZ Top Guide 2006)

Speisen wie Fußballgott Raúl in Spanien? Kein Problem. Das PORTOMARIN spielt dank der gastronomischen Taktik von Jesús A. Díaz Sindín und Patricia Pérez Hilker seit Jahren in der Primera División. Die Tapasplatte könnte raffinierter nicht sein. Ebenso torgefährlich: das zarte Lamm-Carré aus dem Ofen und das Spanferkel mit knusprigem Schinken, die obendrein perfekt mit dem fruchtigen Chardonnay harmonieren. Kulinarischer Doppelpass sozusagen. Da gehen wir mit Crepes in Schokoladensauce gern in die Verlängerung. Und fachsimpeln nach dem Mahl vielleicht noch mit Stammgast Manfred Kaltz.

(„Testsieger Iberisch“, PRINZ Top Guide 2005)

Urlaub für den verwöhnten Gaumen: Wer gesellige Runden bei reichlich Ajoli schätzt, ist bei den zahlreichen spanischen Restaurants am Hafen gut aufgehoben. Wer allerdings auf der Suche nach dem gehobenen Genuss in spanischer Tradition ist, der wird in Winterhude fündig. Seit vier Jahren führt Jesús Antonio Díaz Sindín gemeinsam mit seiner Frau jetzt das Restaurant Portomarin in der Dorotheenstrasse und erst kürzlich adelte „Der Feinschmecker“ das Haus als bestes spanisches Restaurant der Republik. So viel Lob verpflichtet. Wer das kleine Lokal betritt, wähnt sich gleich in einer anderen Welt: Rote Wände vermitteln warme und mediterrane Atmosphäre, entsprechende Dekorationen tragen das ihre zu dem gemütlichen, aber eleganten Ambiente bei. Die Tische sind geschickt gestellt und vermitteln trotz des kleinen Raums fast Intimität. Die Speisekarte offeriert jeweils ein Vier-Gänge-Menü des Monats (30,- €), je zwei Suppen und Salate und je vier Fisch- und Fleischgerichte, sowie natürlich eine Reihe von köstlichen Vorspeisen. Die Tapas-Variation (18,- € für zwei Personen) ist mittlerweile legendär und unübertroffen. Nach warmen Brötchen, gutem Olivenöl, Ajoli und naturbelassenen Arbequina-Oliven kamen in kleinen Tonschälchen Köstlichkeiten wie ausgebackene Sardellen, Ziegenkäse mit Orangensauce, frische Datteln in Bacon gehüllt, pikante Chorizo und Calamares aus der Pfanne. Hätte das Mahl nur daraus bestanden, es wäre kein Verlust gewesen. Und doch wäre es schade gewesen, denn die Medaillons vom Seeteufel und Venusmuscheln mediterrane Art mit Olivenöl und frischen Kräutern (18,50 €) waren ebenfalls hervorragend. Auch die Spanferkel-Koteletts vom Lava-Grill mit knusprigem Pata Negra-Schinken (16,50 €) waren ein Genuss. Zum süßen Abschluss probierten wir das Dessert aus dem Menü, halb Gefrorenes von der Himbeere, und bereuten die Wahl nicht. Toll war der Klassiker, Crema Catalana Anaranjada (5,- €) mit einem feinen Orangenaroma und perfekter Zuckerkruste. Bei der Auswahl der Weine, über 200 spanische Spitzengewächse an der Zahl, die im hinteren Bereich lagern, kann man sich auf die Empfehlungen des Hausherrn verlassen: Seine Neuentdeckung, ein Vina Cerrada Crianza, D.O. Rioja, rot überzeugte absolut. Der Service ist ausgesprochen freundlich, charmant und zuvorkommend.

(Die Welt, 18.09.2004)

Beim feinsten Spanier Hamburgs stimmen Ambiente und Küche: Warme Rot- und Brauntöne sind der passende Rahmen für die produktorientierte Küche. Klassisch spanische Gerichte mit regionalen Akzenten erhalten besondere Raffinesse: Der Kalamar ist im Mandelmantel gebacken, die gegrillten Spanferkelkoteletts serviert Patron Jesús A. Díaz Sindín mit knusprigem Pata Negra Schinken. Und er legt Wert auf Kräuter. 200 spanische Weine, 80 Digestifs. Sehr ambitionierter und freundlicher Service.

(Der Feinschmecker/ Sonderheft Spanien kulinarisch, 2004)

Gastro-Test: Deutschlands bester Spanier kocht in Hamburg

Wegen leckerer Tapas und Paella muss niemand mehr nach Madrid fliegen, es reicht eine U-Bahn-Fahrt nach Winterhude. Das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ hat für sein Spanien-Sonderheft spanische Restaurants getestet. Ergebnis: Deutschlands bester Spanier kocht in Hamburg! Unter allen getesteten Restaurants schnitt das „Portomarin“ am besten ab. Die Gastro-Kritiker: „Hier stimmen Ambiente und Küche. Klassisch spanische Gerichte mit regionalen Akzenten haben besondere Rafinesse.“ Besonders lecker: gegrillte Spanferkelkoteletts mit Pata Negra Schinken.

(BILD Hamburg, 26.05. 2004)

Unter der Sonne Portomarin (dem vergoldeten Spiegel in der linken Ecke des Lokals) beginne ich zu träumen. Von spanischen Märkten, einem kleinen Dorf in Galizien, edlen Tropfen der Weinstraße – und wache in den nächsten zwei Stunden nicht mehr richtig auf. Die sanfte Stimme von Patricia Pérez Hilker, die die Spezialitäten des Tages empfiehlt, entführt mich mit der Aufzählung nur noch tiefer ins kulinarische Spanien. Champignons mit Pata Negra Schinken im Tontopf ist eine davon. Der berühmte Schinken stammt von glücklichen Schweinen, die durch Andalusiens Steineichenwälder laufen und sich von Eicheln ernähren. So lange, bis sie in Jesús A. Díaz Sindins Kochtopf landen – und so gut schmecken, daß der nächste Spanienurlaub quasi schon gebucht ist. Ebenfalls herrlich sind die gegrillten Filets vom Loup de Mer mit geröstetem Knoblauch, kanarischen Kartoffeln und Mojo verde, sowie der Dorsch in Muschelsauce. Einen kurzen Ausflug in die Realität verdanke ich unseren Tischnachbarn, die mal nicht „wie immer“ den Seeteufel essen wollen. Stammgäste, aha! Patricia Pérez Hilker empfiehlt ihnen Wein, Auswahl genug findet sie in der „Weinstraße“, in der unter optimalen klimatischen Bedingungen mehr als 1200 Flaschen Wein lagern. Die Leidenschaft des Chefs. Der steht in der Küche und läßt seine Frau Patricia von allen Seiten Lob einheimsen. Unseres auch!

(Testsieger „Iberien“, SZENE Essen & Trinken, Sommer 2004)

Spanische Restaurants gibt es einige in der Stadt, aber die Adressen mit ansprechendem kulinarischem Niveau sind eher rar gesät. Seit es das Portomarín gibt, fällt Liebhabern der spanischen Küche die Wahl glücklicherweise leichter. Die Küche ist wie das gemütliche Ambiente zwischen roten Wänden: schnörkellos und anspruchsvoll. Als Einstieg gefiel die Tapas-Variation – ein rustikaler, aber köstlicher Auftakt. Alternativ sind die Blattsalate mit Pata-Negra-Schinken und Walnüssen zu empfehlen. Zwischendurch ein kleines Intermezzo für Suppenkasper: Suppe von frischen Tomaten mit Crème fraîche und gebratenen Scampi. Bei den Hauptgerichten waren die gegrillten Filets von der Dorade mit Orangensauce und Soja-Reduktion ebenso gelungen, wie das sehr zarte geschmorte Kaninchen mit Schnecken in Rioja-Rotwein-Sauce, dazu frisches Gemüse. Ein Muss zum Abschluss: die Crema Catalana.
Die Weinkarte umfasst 140 Positionen spanischer Spitzenweine aus allen nahmhaften Anbaugebieten. Etwa 1100 Flaschen lagern – für die Gäste gut sichtbar – in der vollklimatisierten „Weinstrasse“ im hinteren Teil des Restaurants.

(Hamburg, „Die 100 besten Restaurants“ 2003/2004, Deborah Knür)

Das macht fast ein wenig traurig: An den Wänden hängen Bilder des 1962 gefluteten kleinen Dörfchens Portomarin, Namensgeber des Restaurants und Geburtsort von Inhaber Jesús A. Díaz Sindín. Gut, denken wir ein wenig eigennützig, dass der charmante Mann dafür ein großes Stück Spanien nach Winterhude brachte. Er serviert uns Filets von der Dorade Royale auf flambierter frischer Ananas mit Orangenjus, sowie Schweinefiletmedaillons in Honigsoße mit Ingweraroma. Einen Wein muss er uns gar nicht erst empfehlen: Die Tische sind mit Flaschen und Kärtchen dekoriert, die den edlen Tropfen so blumig beschreiben, dass wir ihn einfach bestellen müssen. Liebevoll wird er in großen, bauchigen Gäsern kredenzt, die perfekt zur geschmackvollen Einrichtung – ochsenblutrote Wände, weißbetuchte Tische, eine blankpolierte Holztheke – passen. Beim Verlassen werfen wir einen Blick zurück und können nur bestätigen, was schon auf dem Schild über dem Eingang zu lesen ist: Portomarin – feine spanische Küche. Fazit: Spaniens Küche von ihrer eleganten Seite.

(PRINZ Top Guide 2004)

Die Qualität eines Restaurants zeigt sich manchmal gerade bei den vermeintlich einfachen Gerichten. In diese Kategorie gehören zum Beispiel Dorschmedaillons baskischer Art: Zum Fisch gibt es Kartoffeln und eine Sauce, die sich im Wesentlichen aus Mehl, Knoblauch, Kräutern und Weißwein zusammensetzt. Klingt unspektakulär, doch der Koch im „Portomarin“ schafft es tatsächlich, hieraus ein kleines Erlebnis für den Gast zu machen. Respekt gebührt ihm aber auch für die kleinen roten Piquillo-Paprikas mit Thunfisch-Walnuss-Paste zum Entree und das Filet von der Dorade Royale auf flambierter Ananas und Orangenjus. Alles ist individuell gewürzt und schmeckt ganz hervorragend, die Garzeiten sind genau getroffen. Dazu die erlesene Weinkarte und erstklassige Desserts – keine Frage, hier wird wirklich „feine spanische Küche“ geboten, so wie es bereits das Schild an der Eingangstür kundtut. Und das Ambiente? Ein nicht allzu großer, verwinkelter Raum, karminrote Wände, leise Musik – so spanisch wie winterhudisch, passend zum Geschäftsessen wie zum Tête-à-Tête. Die Klasse des „Portomarin“ scheint sich übrigens herumgesprochen zu haben, eine Reservierung empfiehlt sich.

(Testsieger „Iberien“, SZENE Essen & Trinken, Sommer 2003)

Zurück nach einem schönen Urlaub, von den erlebnisreichen Tagen träumen, Freunde einladen, die Atmosphäre durch feine spanische Küche herbeizaubern – das „Portomarin“ in der Hamburger Dorotheenstrasse bietet den idealen Rahmen, um spanische Lebensart im hohen Norden zu genießen. Alles, was Land und Meer hervorbringen, wird mit ungeheurer Lust und viel Phantasie zu aufregenden Genüssen verarbeitet. Gekonnt spannen Jesús A. Díaz Sindín und seine Frau Patricia Pérez den Bogen zwischen perfekter Bewirtung und ganz persönlicher Gastfreundschaft. Die Küche setzt auf den Gaumengenuss erstklassiger Ausgangsprodukte wie den Pata Negra, den wohl berühmtesten und teuersten Schinken der Welt. Butterweich, zart und nussig, direkt aus Andalusien importiert, wird er vor den Augen des Gastes frisch aufgeschnitten, um Feinschmecker und ausgesuchte Gastronomiebetriebe von der Qualität dieser Erlesenheit zu überzeugen. Mal wird die Spezialität in hauchdünnen Scheiben auf einem Teller mit einem Glas Sherry präsentiert, mal werden Spanferkelkoteletts von Lava-Grill mit knusprigem Pata Negra Schinken belegt. Spielend halten die gebratene Gänseleber auf Rinderfilet mit Portweinsauce und Pinienkernen oder das Filet von der Dorade mit flambierter Ananas und Orangejus das hohe Niveau der Küche. Jesús A. Díaz Sindín ist ein großer Weinfreund. Top-Weine aus kleinen Anbaugebieten gehören ebenso zum Programm wie die rote Elite Spaniens. Aus der Region Rias Baixas, der renommierten Weinstrasse Galiciens und Heimat des Patrons, bezieht er den berühmten Albariño. Die edlen Tropfen sind die standesgemäßen Begleiter der abwechslungsreichen spanischen Kulinarien. Mehrmals im Jahr lädt das gastliche Duo zu Weindegustationen mit korrespondierenden Köstlichkeiten ein. Gerne nutzen Firmen dieses kleine feine spanische Restaurant für erstklassige Schlemmererlebnisse in privatem Rahmen.

(A la Carte, 01/2003)

…..wenn Spanier kochen, achten sie meist nicht auf Feinheiten und bevorzugen die Bauernküche; im „Portomarin“ schmecken sogar die Runzelkartoffeln in Mojo-Sauce, als seien sie für Könige zubereitet. Brokkoli , woanders oft ein Fiesgemüse, adelt als Beilage die Medaillons vom Dorschfilet in Tomaten-Brandy-Sauce mit Scampi. Die Artischockenherzen mit Venusmuscheln und die Spanferkelkoteletts mit Pata-Negra-Schinken gelten in Winterhude als Festessen. Wir saßen auf der Terrasse in der Hochsommerhitze, dennoch hatte der Rotwein die Idealtemperatur von 17 Grad, wie ich mit meinem Weinthermometer messen konnte…..

(BILD Hamburg, 23.08.2002)

Spanische Lebensart auf höchstem Niveau gibt es jetzt auch in Winterhude: Der Inhaber, aus dem im Herzen Galiciens gelegenen Dort Portomarin stammend und viele Jahre in der gehobenen Gastronomie von Las Palmas tätig, bietet seinen Gästen spanische Lebensart und die kulinarischen Genüsse der iberischen Halbinsel. Die qualitativ hochwertige Speisenauswahl und die beeindruckende Weinkarte zeugen vom Sachverstand des Inhabers und seiner Verbundenheit zu seinem Heimatland. Diese spiegelt sich auch im stilvollen Ambiente und dem zuvorkommenden Service wider, den die Gäste des Abend-Restaurants zu schätzen wissen.

(Hamburger Wirtschaft, 05/2002)

……wenn man den ersten Schritt ins Restaurant gesetzt hat, fühlt man sich gleich wie zu Hause. Schon an der Tür empfangen Patron Jesús A. Díaz Sindín und seine Frau Patricia die Gäste. Das Lokal, das seinen Namen einem kleinen Dorf in Galizien verdankt, ist in warmen Rottönen gehalten. Das Innere strahlt Ruhe und Harmonie aus. Bilder mit spanischen Motiven an den Wänden sorgen für mediterranes Flair. Die Tische werden fast schon elegant mit Platztellern und weißem Tischtuch eingedeckt. Die Köchin verzaubert durch eine schnörkellose, produktbezogene, aromatische Küche. Die Speisekarte lockt mit Gerichten wie Paprika gefüllt mit Stockfisch-Creme, dem Bacalao oder einem Meeresfrüchtetopf. Die Weinkarte offeriert Gewächse aus fast allen Anbaugebieten Iberiens und erfreut durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei der Auswahl steht Patron Jesús gern beratend zur Seite. Als Vorspeise nahm ich ein geschnürtes, gefülltes Weizenpäckchen. Die Füllung bestand aus frischen zarten Flußkrebsen und knackigem grünem würzigem Spargel. Die Krebssauce mit rötlicher Farbe war leicht angedickt, der weiche Krebsgeschmack mit Tomaten verfeinert. Die Medaillons vom Steinbeißer kamen gut gebraten, zart, glasig und nicht aufdringlich gewürzt auf den Tisch. Die Sauce war aus dem Bratensatz gezogen, mit Fischfond und Sahne gebunden, sowie mit Zitronensaft aromatisch verfeinert und harmonierte wunderbar mit dem Fisch. Das Gemüseallerlei aus Bohnen, Möhren und Kaiserschoten erfreute mit voller Farbe und leichtem Biß und war mit Knoblauch gewürzt. Den süßen Abschluß bildete ein Apfelflan auf Himbeer- und Vanillesauce. Locker luftig, mit leichter Säure und ganzen aromatisierten Apfelstückchen ging er eine geschmackliche Liaison mit dem frischen Himbeermark und der aromatischen Bourbonvanillesauce ein. Jesús und seine Frau servieren die Speisen freundlich und sorgen mit einem Lächeln für eine herzliche Atmosphäre. Wenn so ein Abend zu Ende geht, weiß man, dass man wiederkommen wird.

(Welt am Sonntag, 22.07.2001)

………“Portomarin“ hat Jesús A. Díaz Sindín sein kleines Restaurant genannt – nach seinem Geburtsort in Galicien, der 1963 in einem Stausee untergegangen ist. Rote Wände, goldgerandete Spiegel und weiße Tischwäsche geben dem 40-Plätze-Restaurant ein intimes, schnörkelloses Ambiente. Selbst bei voll besetztem Haus ist der Service perfekt – ohne Hektik, locker und immer präsent. Auch in der Küche wirkt offensichtlich ein eingespieltes Trio….. Als Einstieg in die „Portomarin“-Küche empfehlen wir die Tapas-Variation – ein rustikaler, aber köstlicher Auftakt. Oder als Alternative: einen warmen Salat mit Langostinos und Pilz-Variationen. Zwischendurch ein kleines Intermezzo für Suppenkasper: Suppe von frischen Tomaten mit Crème fraîche und Basilikum: Bei den Hauptgerichten waren wir mit der ganzen Dorade aus dem Ofen mit Zitronen-Butter-Sauce ebenso zufrieden wie mit dem sehr zarten geschmorten Kaninchen mit Rioja-Rotweinsauce und Gemüse. Ein unabdingbares Muß zum Abschluß: die Crema Catalana. Die Weinkarte ist…..mit namhaften Rioja- und Ribera del Duero-Roten preiswert bestückt.

(Hamburg, „Die 100 besten Restaurants“ 2001/2002, Dieter Braatz)

……Die Gerichte sind abwechslungsreich und schmackhaft – und werden in dem Tempo serviert, das dem Gast angenehm ist…..

(Die Welt, 27.01.2001)

Endlich ein spanisches Restaurant in deutschen Landen, wie man es sich lange schon gewünscht hat: klares, folklorefreies Ambiente, eine Küche, die auf gute Rohprodukte wie marktfrischen Fisch setzt, dazu ein Weinangebot, das nichts mit mediokren Allerweltstropfen aus dem Supermarkt zu tun hat. Patron Jesús Díaz und seine charmante Frau Patricia umsorgen den Gast aufs angenehmste……..

(Essen Trinken, 01/2001)

……die Karte ist übersichtlich, der Raum auch: 40 festlich gedeckte Tische, tomatenrote Wände, goldene Spiegel. Gediegen-modern. Ganz schön üppig war die Variación de Tapas für zwei Personen. In fünf Schälchen fanden sich stramm gepackte speckummantelte Datteln mit Mandelkern (köstlich), Sepia mit beachtlichen Knoblauchfilets, dann ein Schälchen mit herrlich pikanter Chorizo und eins mit drei Artischockenherzen in Roquefortsauce (hmmm!). Auch die frisch gebratenen Champignons waren üppig mit Knoblauch durchmengt. Dazu wurde ein kräftiger Marqués de Vitoria Rioja empfohlen. Ein wunderbar voller Tropfen. Auch erwähnenswert: es wird das wohlschmeckende Budweiser Budvar ausgeschenkt. Das Lammfilet mit Portwein-Sauce hätte man nicht besser machen können. Das Fleisch war wunderbar zart, die sündig-scharfe Sauce schön sämig. Besonders das Gemüse (Zuckerschoten, Rosenkohl, Möhren) war perfekt auf den Punkt „al dente“ zubereitet. Auch die Beilagen der Seeteufelmedaillons in Salsa Verde waren ähnlich gut. Der Fisch war frisch und duftig, die Sauce betörend. Und dann war da noch dieser Aguardiente. Ein Trester-Schnaps, den die Bauern am Miño früher illegal brannten. Rund, voll und gefährlich stark. Die Wirtin geizt nicht damit.

(BILD, 14.12.2000)

Moderne Kunst an den roten Wänden und weißes Tuch auf den Tischen – das würde auch zu einem französischen Edellokal passen. Doch hier werden wunderbare Tapas serviert. Datteln mit Bacon oder Fischspezialitäten wie Sepia a la Plancha und Chipirones (kleine Tintenfische) kamen uns echt spanisch vor.
Der Marqués de Cáceres (Rioja) und die Fischsuppe waren so gut, dass wir statt Loup de Mer beides noch mal bestellten. Und das Quarkeis mit Mandeln: perfecto!……

(PRINZ, 11/2000)